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Konfliktlotsen sind bereit für ihren Einsatz

Gut gerüstet für die Aufgabe Deeskalation: Elf Achtklässler aus den drei weiterführenden Schulen Isernhagens dürfen sich jetzt offiziell Konfliktlotse nennen. Bürgermeister Arpad Bogya ließ es sich nicht nehmen, den jungen Ehrenamtlichen am Montag ihre Ernennungsurkunden zu überreichen.

Gerüstet für ihre neue Aufgabe: Elf Isernhagener Jungen und Mädchen aus Haupt-, Realschule und Gymnasium dürfen sich ab sofort mit Brief und Siegel Konfliktlotse nennen.

Altwarmbüchen. Der Verwaltungschef hatte ganz gut zu laufen - denn jedem Schüler brachte er das von ihm signierte Stück Papier persönlich an den Platz. "Für mich ein schöner Anlass, auch wenn es um Konflikte geht", sagte er.

Je vier Haupt- und Realschüler sowie drei Gymnasiasten haben binnen eines Jahres das nötige Handwerkszeug erhalten, um Streitigkeiten an ihrer Schule zu erkennen und als klärender Dritter zu begleiten. Unter Anleitung der Lehrer Lutz Matai, Mareke Elouardi und Silke Bilet sowie Birgit Clausing von der Jugendpflege hatten sich die Jugendlichen im Januar sogar für zwei Tage ins Kleinburgwedeler Heideheim zurückgezogen, um gemeinsam den Ernstfall zu proben. Von dort nahmen die Jungen und Mädchen wertvolle Anregungen mit. "Wichtig ist erstmal, die andere Person richtig einzuschätzen: Ist sie wütend oder traurig?", sagt Dennis. Damit das Gelernte nicht nur blanke Theorie bleibt, schlüpften die Elf abwechselnd selbst in die Streithahn-Rolle. "Es war eine wichtige Übung für uns - man kommt so den Gefühlen der Streitenden näher", sagt die 14-jährige Ornella.

Richtig aktiv werden die jungen Streitschlichter vermutlich erst nach den Ferien - dann übernehmen sie offiziell Dienste und auch Patenschaften für die neuen fünften Jahrgänge. "Eine verantwortungsvolle Aufgabe", sagte Bogya - und räumte ein, dass auch die Gemeinde in puncto Konfliktlotsen noch eine Aufgabe zu erledigen hat: "Ich glaube, der Raum der Lotsen im Schulzentrum ist nicht besonders gut?" Diesen Impuls griffen die Lehrer sowie Clausing auf: Der Raum sei klein und ungemütlich, habe kaum Tageslicht. "Und neuerdings sind sogar Vierbeiner unterwegs. Wir mussten eine Mausfalle aufstellen", sagte Clausing.

Die neuen Konfliktlotsen sind: Ornella Diederich, Miriam Gawert, Sophie Grautoff, Frauke Hess, Kamil Peters, Kristina Reingolz, Dennis Römich, Lisa Rüdiger, Louis René Sieger, Emily-Sue Sommerfeld, Janina Wirtz.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Isernhagen/Nachrichten/Konfliktlotsen-sind-bereit-fuer-ihren-Einsatz

16 Jahre hinterlassen Spuren

16 Jahre lang hat Uwe Jörn als stellvertretender Leiter der Heinrich-Heller-Hauptschule Isernhagen gearbeitet – und das ohne finanzielle Gegenleistung, denn eine Konrektorstelle gibt es dort gar nicht. Jetzt wurde der Langenhagener in den Vorruhestand verabschiedet.

16 Jahre lang war Uwe Jörn (links) als Stellvertreter von Martin Bruns an der Heinrich-Heller-Schule Isernhagen tätig.

 

 

Altwarmbüchen. Uwe Jörn hat in seinen 32 Jahren als Lehrer an der Heinrich-Heller-Schule Spuren hinterlassen – farbige, großformatige Spuren wie die bunte Wandgestaltung in der Agora oder die Graffiti im Treppenhaus. "Als Kunst-Fachlehrer war er kreativer Gestalter des Schullebens und -gebäudes“, lobt Martin Bruns.

Als er zur Jahrtausendwende einen neuen Stellvertreter suchte – "vorher war das der dienstälteste Kollege“, erinnert sich der Schulleiter – habe Jörn einfach zu ihm gesagt: "Ich unterstütze Dich.“ "Es war mir ja klar, dass es einer machen musste – und bereut habe ich es nicht“, so Jörn. Und dann "machte“ er 16 Jahre lang: als ideenreicher "Artdirector“ beim Programm der Empfänge und Schulfeiern, durch seine Fachkompetenz als gesuchter Gesprächspartner der Schüler, Eltern und Kollegen. Jörn habe auch in der größten Betriebsamkeit stets ein offenes Ohr, ein beruhigendes Wort, einen aufrichtigen, freundlichen Rat gehabt und zugleich Weitblick für künftige pädagogische und fachliche Entwicklungen bewiesen, lobt Bruns. Durch seine aufgeschlossene und herzliche Art habe Uwe Jörn alle zur konstruktiven Mitarbeit motiviert.

Mit den besten Wünschen – und einem Restaurantgutschein – verabschiedete die Heinrich-Heller-Schule ihn am Montagabend 63-jährig in den Vorruhestand. "Reisen, Kochen, Essen, Gartenarbeit“ – das ist das, worauf Jörn sich jetzt freut. In die Heinrich-Heller-Schule zurückkehren wird er im Sommer 2017, wenn 16 Schüler seiner ehemaligen Klasse hoffentlich ihren Abschluss feiern.

Neuer stellvertretender Schulleiter wird Lutz Matai, der sich bislang schon als Vertrauenslehrer besonders ins Schulleben eingebracht hatte.

Von Frank Walter

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Isernhagen/Nachrichten/Heinrich-Heller-Schule-verabschiedet-Konrektor-Uwe-Joern-in-den-Vorruhestand

Sehr geehrte Eltern,

wie Sie sicherlich der Presse entnommen haben, hat die Gemeinde Isernhagen die Genehmigung zur Errichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) zum Schuljahr 2016/2017 erhalten.

Die Heinrich-Heller-Schule, die Realschule und die Gemeinde Isernhagen möchten Sie hiermit gerne darüber informieren wie die weitere Schullaufbahn Ihres Kindes aussehen kann.

Grundsätzlich gilt, dass sich für Ihre Tochter bzw. Ihren Sohn erst einmal nichts ändert.

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Hauptschule werden Gelegenheit haben, ihre Schullaufbahn an ihren Schulen zu beenden.

Einzig die Schülerinnen und Schüler des jetzigen 5. Jahrgangs müssten im Falle einer Nichtversetzung in die IGS wechseln. Dieser 5. Jahrgang wird auch der letzte Jahrgang sein, der einen Abschluss an der Realschule und der Heinrich-Heller-Schule erreichen kann. Alle folgenden Jahrgänge werden in der IGS eingeschult.

Auf diese Weise wird die Hauptschule und die Realschule jedes Schuljahr um einen Jahrgang kleiner, während die IGS um einen Jahrgang wächst. Der letzte Jahrgang beider Schulen wird 2021 die Heinrich-Heller-Schule und die Realschule verlassen.

Bis dahin werden die Schulleitungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten sicherstellen, dass die schulische Ausbildung Ihres Kindes gemäß den Vorgaben des Landes Niedersachsen abgeschlossen werden kann.

Die zukünftige IGS wird am Standort des Schulzentrums am Helleweg 1 geplant. Ab dem Schuljahr 2016/2017 wird das Kollegium der IGS das erste Mal Fünftklässler begrüßen.

Diese werden in den Räumlichkeiten der Realschule eingeschult. Die Realschule bietet dafür erst einmal ausreichend Raumkapazitäten. Perspektivisch werden am Schulzentrum jedoch zusätzliche Raumkapazitäten geschaffen.

Sollten Sie weitere Fragen zu dem schulischen Alltag Ihrer Kinder im Zusammenhang mit der IGS haben, stehen Ihnen sowohl die Schulleitungen der Heinrich-Heller-Schule und der Realschule, als auch die Gemeinde Isernhagen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

(Dr. Bruns) (Könecke) (Bogya)

LUXUS PUR!!!!

Dank der Initiative der 10. Klassen

können sich die Schülerinnen und Schüler im "schuleigenen Pool" abkühlen!

 

Hannover, 11.02.2015.

[....]und die Heinrich-Heller-Schule in Isernhagen haben die Landespreise des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ gewonnen. Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler nahmen heute in Hannover von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die Preise entgegen. Der Wettbewerb prämiert die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt leisten und wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt.

http://www.starkeschule.de/service/presse/

 

 

Quelle: Marktspiegel