Heinrich-Heller-Schule

Hauptschule Isernhagen

Liebe Eltern, Freunde und Förderer der Heinrich-Heller-Schule!

Die Schüler- und die Lehrerschaft der Heinrich-Heller-Schule hat das erste Halbjahr des Schuljahres 2012/2013 mit den Zeugnissen abgeschlossen. Auch wenn die Noten in dem einen oder anderen Fall als verbesserungswürdig angesehen werden dürfen, so können doch die meisten Schülerinnen und Schüler mit ihren Leistungen und den dafür erteilten Zensuren durchaus zufrieden sein. Für alle, die nicht den gewünschten Leistungsstand erreicht haben, bleibt ja nun noch das, wenn auch kurze, zweite Halbjahr.

Hätte die Heinrich-Heller-Schule ein Zeugnis bekommen, so wäre dies sicherlich wieder einmal überragend ausgefallen. Denn anders kann man den Erhalt von zwei neuen Auszeichnungen sicherlich nicht bezeichnen.

So erhielten wir kurz vor den Weihnachtsferien die Nachricht, dass die Bundeskoordinationsstelle der Initiative „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“  die vielen Aktivitäten unserer Schülerinnen und Schülern, sich aktiv gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen, mit der Verleihung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" würdigt. So werden wir, da bin ich mir sicher, dem Motto unseres Namensgebers folgend, auch in der Zukunft diese Selbstverpflichtung weiterführen und damit ein Teil eines Netzwerkes sein, dass die Verantwortung für ein Lernklima ohne Angst oder Diskriminierung an unserer Schule übernimmt. Besonderes gefreut hat uns hierbei auch, dass sich der Bürgermeister der Gemeinde Isernhagen, Herr Bogya, als Pate zur Verfügung gestellt hat.

Die zweite Auszeichnung, die der Heinrich-Heller-Schule zuteil wurde, trägt den Titel: "Starke Schule". Mit diesem Titel werden bundesweit die besten Schulen ausgezeichnet, die zur Ausbildungsreife führen.

"Mit dem Wettbewerb "Starke Schule" zeichnen die Gemeinnützige Hertie-Stiftung, die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung alle zwei Jahre Schulen aus, die sich in herausragender Weise für ihre Schüler einsetzen.

Die Partner wollen die Arbeit dieser „Starken Schulen“ regional und bundesweit würdigen, deren ausgezeichnete Gesamtkonzepte als best practice-Beispiele bekannt machen und deren Schulentwicklung fördern.“ (www.starkeschule.ghst.de/wettbewerb)

So lässt sich auch im Hinblick auf diese Auszeichnungen sagen, dass unsere Schule wieder einmal eine hohe Anerkennung für die beiden Grundpfeiler ihrer pädagogischen Arbeit erhalten hat. Zum einen ist es immer das erklärte Ziel dieser Schule gewesen, die Schülerinnen und Schüler mit soliden Kenntnissen auszustatten, die ihnen einen problemlosen Einstieg in die Berufswelt ermöglichen. Zum anderen ist es aber auch immer unser Bestreben gewesen, gemeinsam in einer Lerngemeinschaft zu leben, die weitestgehend frei von Vorurteilen war und ist und viele Personengruppen repräsentiert. In unserer Schulgemeinschaft leben, lehren und lernen junge und alte Menschen, Menschen deutscher und ausländischer Herkunft, Menschen mit und ohne Behinderungen, leistungsstarke und leistungsschwache Menschen und genau diese Zusammensetzung macht den Wert unserer ausgezeichneten Schulfamilie aus!  Im übrigen findet an der Heinrich-Heller-Schule auch die Inklusion schon seit Jahren erfolgreich statt.

Dr. M. Bruns

Am 17. Dezember waren die Klassen 10a und 10b wieder einmal zu Gast auf dem Militärflugplatz Wunstorf. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung erfuhren die Schülerinnen und Schüler u. a. vieles Wissenswerte über die Ausbildungs- und Berufsperspektiven bei der Bundeswehr.

Einer alten Tradition folgend war die Klasse 8a unter der Begleitung des Klassenlehrers, Herrn Schroeter, am 10., 17. und 24. Januar zum Schnupperunterricht in der Berufsschule in Burgdorf. Hier hatten die Schülerinnen und Schüler wieder die Möglichkeit in verschiedenen Berufsfeldern praktische Erfahrungen zu sammeln.

Am 06. Februar war es wieder soweit: Die Heinrich-Heller-Schule beging ihren nunmehr siebten Jahresempfang. Eingeladen waren einmal mehr die Freunde und Förderer der Schule, um sich bei ihnen für die, zum Wohl der Schülerinnen und Schüler, geleistete Arbeit zu bedanken und sie zu bitten, die Schule auch weiterhin zu unterstützen. So konnten durch die Schulleitung, die 1. stellvertretende Bürgermeisterin und die Schülersprecherin über 100 Gäste aus allen Bereichen der Schulöffentlichkeit begrüßt werden. Im Vorfeld der Veranstaltung gab es zwei Projekttage, an denen die einzelnen Programmpunkte erarbeitet oder vertieft wurden. Unter der Moderation von Hatice und Nina konnten die Zuschauer neben den Darbietungen des Schwarzlichttheaters auch wieder Aufführungen aus den Bereichen Tanz, Musik, Gesang und Akrobatik genießen. Einer der Höhepunkte war dabei sicherlich auch die bereits erwähnte Auszeichnung zur „Schule ohne Rassismus“ durch Herrn Dr. Kaufmann vom niedersächsischen Kultusministerium. Im Anschluss an die  mitreißenden Darbietungen wurde dann das schon legendäre Buffet eröffnet, das dieses Mal nicht nur Getränke und kalte Speisen beinhaltete, sondern auch warme Gerichte bot. Hier zeigte sich, dass die von Frau Röder und von Frau Yilmaz geleitete Cateringgruppe, nach Ansicht aller Esser und hiervon gab es viele, sich wieder einmal übertroffen hatte. Die Schülerinnen und Schüler hatten eine Auswahl an kalten und warmen Speisen zubereitet, die auch einen Vergleich mit professionellen Anbietern nicht zu scheuen brauchte. Wie schon in den letzten Jahren, wurden anschließend bei leckeren Getränken und Speisen intensive Gespräche geführt und Vereinbarungen für weitere Kooperationen oder Unterstützungsmaßnahmen angebahnt. Einer allgemeinen Weisheit folgend, ist „nach der Veranstaltung auch immer vor der Veranstaltung“ und so laufen nun bereits die Überlegungen für den nächsten Empfang.