Heinrich-Heller-Schule

Hauptschule Isernhagen

Liebe Eltern, Freunde und Förderer der Heinrich-Heller-Schule!

Um Sie im Schulspiegel immer über die neuesten Entwicklungen informieren zu können, habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, alle in Frage kommenden Angelegenheiten in Form von Notizen in einem elektronischen Zettelkasten auf meinem Computer abzulegen. In der Hektik des Schulalltages bietet die Anwendung dieser Technik die Möglichkeit, alle wichtigen Informationen zu berücksichtigten. Um so erstaunter war ich auch dieses Mal wieder, als ich diesen Zettelkasten für die erneute Herausgabe eines Schulspiegels öffnete, seine Inhalte ordnete und dabei feststelle, dass das zurückliegende Vierteljahr wieder einmal besonders viele, mitteilenswerte Aktivitäten für unsere Schülerinnen und Schüler enthielt. So fanden sich in meinem Zettelkasten diesmal z. B. Stichwörter wie: Initiative „Hand in Hand“, Projektwoche, Vorstellungsgespräche, Schnupperunterricht, Weihnachtsbasar, Sozialpädagoginnen, Jahresempfang, Eisbahn, Buszeiten, Klasse 9 und viele mehr. Warum erwähne ich diese Aktivitäten? Um Ihnen, liebe Eltern, an dieser Stelle einmal mehr zu zeigen, dass unsere Kolleginnen und Kollegen sowie unsere Sozialpädagoginnen Freude daran haben, außer den allgemeinen Unterrichtsfächern und dem Fachunterricht, im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler, ein großes Maß außerschulischer Lernorte in den Unterricht zu integrieren und praxisorientierte Inhalte zu vermitteln. Aber natürlich findet sich in meinem Zettelkasten auch der Eintrag „Schullandschaft in Isernhagen“. Sie, liebe Eltern, aber auch alle, die an der Heinrich-Heller-Schule arbeiten und unterrichten sehen sich seit geraumer Zeit mit falschen Schülerzahlen, Unterstellungen und diskriminierenden Äußerungen konfrontiert. Für die meisten von uns ist es nicht immer einfach, über diese oft politisch motivierten und pädagogisch unbegründeten Aussagen hinweg zu sehen.

Es ist schon erstaunlich, dass es „selbst ernannte Fachleute“ gibt, die meinen, eine Schulform wie sie an der Heinrich-Heller-Schule praktiziert wird, sei unnötig - ja überflüssig.

Demnach sagen die Eltern die Unwahrheit, die mir in den Informationsgesprächen berichten, dass die schulischen Probleme ihrer Kinder u.a. durch große, unüberschaubare Lernumfelder verursacht werden. Die Gremien, die die Arbeit der Heinrich-Heller-Schule mehrfach als herausragend beurteilt haben, irren sich sicherlich auch und nicht zuletzt täuschen sich natürlich auch die Fachleute und Institute, die Chancengleichheit von Hauptschülern z. B. an Gesamtschulen kritisch gesehen haben.

Sie, liebe Eltern, werden sicherlich verstehen, dass das Team der Heinrich-Heller-Schule nicht gewillt ist, in schulpolitische Diskussionen einzugreifen. Alle, die an dieser Schule arbeiten, sehen ihre Aufgabe vielmehr darin, den Schülerinnen und Schülern ein größtmögliches Maß an Unterstützung und Förderung zu kommen zu lassen. Für diese Aufgaben sind wir ausgebildet, diesem Auftrag gilt unser Einsatz, für diese Bemühungen sind wir ausgezeichnet worden.

Nach wie vor und auch zukünftig gilt für die Heinrich-Heller-Schule: Hier gibt es die Freude am Lernen, denn wir haben die kleinen, schülerbezogenen Lerneinheiten. Hier wird die Motivations- und Interessenlage der Schülerinnen und Schüler, verbunden mit der menschlichen Nähe und der Geborgenheit, immer bestimmend für unser schulisches Handeln sein.

Dr. M. Bruns

Wie bereits teilweise im letzten Schulspiegel mitgeteilt, haben wir mehrere "Neuzugänge" in unserem Schulteam zu verzeichnen: Die Sozialpädagogin, Frau Rötzer, hat die Vertretung von Frau Mehlhorn übernommen und bearbeitet die Aufgabenfelder: Berufsinformation, Berufsorientierung und Übergang in den Beruf (Berufsschule, etc.). Frau Rötzer bietet den SchülerInnen und den Eltern von montags bis donnerstags regelmäßig Termine für Beratungsgespräche an. Die zweite Sozialpädagogin, die nun ebenfalls ihren Dienst an der Heinrich-Heller-Schule aufgenommen hat, ist Frau Steffen-Beck. Frau Steffen-Beck bearbeitet die Aufgabenbereiche des Bildungs- und Teilhabepakets und der allgemeinen Schulsozialarbeit. Sie tritt die Nachfolge von Herrn Bernard an. Viele Schüler kennen Frau Steffen-Beck bereits aus dem Jugendtreff in Isernhagen NB, den sie bisher geleitet hat. Mit beiden Sozialpädagoginnen können telefonisch Beratungstermine vereinbart werden.

Für die Hausaufgabenbetreuung konnten wir ebenfalls eine neue Fachkraft gewinnen. Herr Meineke steht nun für die Schülerinnen und Schüler am Montag- und am Dienstagnachmittag zur Verfügung.

Auch das Lehrerkollegium hat „Zuwachs“ bekommen. Nach den Sommerferien wird Frau Vollmer, die sich zur Zeit noch im Erziehungsurlaub befindet, ihren Dienst als Fachlehrerin an unserer Schule aufnehmen.

Die Bemühungen des Schulelternrates und des Schulamtes der Gemeinde Isernhagen hatten Erfolg! Regiobus hat die Abfahrtszeiten für die Linie 630 verändert und ist damit den Wünschen der Schule und der Elternschaft nachgekommen.

Für viele Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 begann das Jahr 2014 weniger erfreulich. Stand für sie doch gleich zu Beginn der allseits ungeliebte Termin der schulzahnärztlichen Untersuchung an.

Das zweite Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 begann mit einer ausgiebig diskutierten Entscheidung. Nachdem, durch weitere Zugänge, die Zahl der SchülerInnen in der Klasse 9 nun 29 erreicht hatte, sahen wir uns gezwungen, die Klasse zu teilen und damit wieder eine Schülerzahl zu erreichen, die mit der pädagogischen Zielsetzung der Heinrich-Heller-Schule übereinstimmt. Unter den Klassenleitungen von Herrn Schroeter und Frau Blazy wurden neue Klassen gebildet, wobei die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, Wünsche hinsichtlich ihrer Klassenkameraden zu äußern.

Nach den Halbjahresferien standen dann wieder einmal die Projekttage zur Vorbereitung des Jahresempfangs der Heinrich-Heller-Schule an. Alle Mitglieder des Schulteams boten unter der Leitung und Organisation von Herrn Jörn Projekte an, deren Ziel es war, eine bunte Mischung an Programmpunkten für den Empfang zu erarbeiten. Auch in diesem Jahr konnten sich die Beteiligten über mehr als 130 Gäste freuen, die alle Mitwirkenden als tolles Publikum feierten. So konnten die Schülerinnen und Schüler sehr erfolgreich Beiträge aus den Breichen Musik, Theater, Sport und Parodie präsentieren. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das nun schon legendäre kalte Buffet der Schülerfirma Catering unter Leitung von Frau Yilmaz und Frau Röder. Nach dem Ende des offiziellen Programmes genossen die Gäste noch lange bei hervorragendem Essen und Trinken, an hübsch dekorierten Tischen, die Gelegenheit zum Meinungsaustausch.

Eine Supernachricht erreichte die Schule am 13. Februar, als Frau Krause vom Bau- und Planungsamt der Gemeinde Isernhagen der Schule ihren Entwurf für ein neues Spielgerät vorstellte. Bereits vor den Weihnachtsferien hatte die Schule die betroffenen Jahrgänge der Schülerschaft hinsichtlich ihrer Wünsche an ein neues Spielgerät befragt und diese dem Fachamt der Gemeinde mitgeteilt. Frau Krause hat nun alle Wünsche(!) in einen Entwurf eingearbeitet, der unglaublich schön ist und eigentlich schon als Spiellandschaft bezeichnet werden muss. Wir bedanken uns für die tolle Planung und hoffen auf eine baldige Umsetzung!

Am 3. März begann dann für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen das diesjährige Betriebspraktikum. Begleitet von Frau Arnold und Herrn Matai tauschten die Schüler nun den vertrauten Klassenraum gegen eine Werkstatt, eine Küche, ein Geschäft oder ein Büro.