Heinrich-Heller-Schule

Hauptschule Isernhagen

Liebe Eltern, Freunde und Förderer der Heinrich-Heller-Schule!

Die „Sommerausgabe“ des Schulspiegels hat traditionell in den vergangenen Jahren immer eine Bilanz des zurückliegenden Schuljahres gezogen und einen Ausblick auf das nächste Schuljahr geliefert. Dieses Mal wird die aktuelle Ausgabe des Schulspiegels dieser Tradition nicht folgen, da es in den letzten Wochen so viele wichtige Ereignisse gegeben hat.

Mit Stolz und Freude darf ich sagen, dass ich in den letzten Schuljahren immer wieder feststellen konnte, dass es dem Kollegium und der Schulleitung gelungen ist, im Interesse unserer Schule und ihrer Schülerinnen und Schüler, das Ansehen des Schulstandortes an der Jacobistraße zu steigern. Die Besonderheiten des zurückliegenden Schuljahres, wie zum Beispiel die Einführung der Morgenkreisstunde in den Klassen 5, 6, 7 und 8, sind zum Teil einmalig und bedeuten einen weiteren Quantensprung im Bestreben um noch mehr Bildungsqualität.

Zu verdanken ist dieses auch einem ständig wachsenden Netzwerk von engagierten Einzelpersonen, Firmen, Vereinen, Verbänden, die zum Wohl der Hauptschule Isernhagen arbeiten und einem Kollegium, das mit Begeisterung und einer weit über die Unterrichtsverpflichtung hinausgehenden Leidenschaft das Schulleben gestaltet. Unterstützung haben wir hierbei auch wieder durch die ElternvertreterInnen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachämter der Gemeinde erfahren. Allen Beteiligten gilt mein herzlicher Dank und die Hoffnung, auch im kommenden Schuljahr wieder auf gleiche Einsatzfreude bauen zu dürfen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern schöne und erholsame Sommerferien!

Dr. M. Bruns

Erstmals in der Geschichte der Heinrich-Heller-Schule haben wir mit der Situation zu kämpfen gehabt, dass zwei Mitglieder des Lehrerkollegiums fast zeitgleich schwer erkrankt sind und somit ein umfassender Vertretungsbedarf entstand. Trotz sofort eingeleiteter Bemühungen konnte keine Vertretungsreserve mobilisiert werden. Auch die Unterstützung seitens der niedersächsischen Landesschulbehörde führte letzten Endes nicht zum erhofften Erfolg. Alle von der Landesschulbehörde vorgeschlagenen Feuerwehrlehrkräfte befanden sich bereits in anderen Arbeitsverhältnissen und standen nicht mehr zur Verfügung. Hier halfen leider auch die Bemühungen aus der Elternschaft nicht weiter. Daher waren wir leider immer wieder   gezwungen, Vertretungspläne umzusetzen, die so gar nicht dem pädagogischen Verständnis unserer Schule entsprachen. Hier gilt der besondere Dank unserer Kollegin Frau Blazy, die als Planerin wahre Wunder vollbracht hat, um die Vertretungssituationen so gerecht wie möglich zu gestalten.

Nun brechen für unseren Kollegen Herrn Guldan die letzten Tage an der Heinrich-Heller-Schule an. Mit dem Ende des Schuljahres 2013/14 verabschiedet sich Herr Guldan in den Ruhestand. Er übergibt die Leitung des Fachbereiches Naturwissenschaft an Frau Arnold. Das Kollegium und die Schülerschaft wünschen Herrn Guldan vor allem eine gute Gesundheit um mit seinem Wohnmobil zu reisen und seinen Hobbys nachzugehen. Spätestens auf dem nächsten Jahresempfang werden wir uns hoffentlich wiedersehen!

Für das nächste Schuljahr gibt es nun deutlich bessere Prognosen. So darf nach unserem heutigen Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass wir das Schuljahr 2014/15, im September, mit zwei neuen Kolleginnen beginnen dürfen. Die Vorgespräche haben ergeben, dass beide Kolleginnen hervorragend in das Profil der Heinrich-Heller-Schule passen und durch ihre Fächerkombination helfen, Engpässe in der Unterrichtsversorgung zu vermeiden.

Die Abschlussfeier unserer Klasse steht kurz bevor und die Gefühle dazu sind gemischt. Viele fangen am 01.08. eine Ausbildung an, andere haben bis zum 11.09. frei. Auf jeden Fall haben alle sehr früh Sommerferien und das sollte doch wohl alle freuen, oder?
Angefangen haben wir im Jahr 2008 mit 4 Schülern. Im zweiten Halbjahr sind noch zwei dazu gekommen, viele waren wir aber trotzdem noch immer nicht. Unser Klassenraum im alten Gebäude, dem Schulzentrum, ist nun eine Abstellkammer.
2009 hatten wir tatsächlich 8 Schüler in unserer Klasse.
Diese Zahlen sind heute kaum noch nachzuvollziehen, denn heute haben wir 20 Schüler bei uns.
Bis
zur achten Klasse ertrug uns der Teddybär-hafte Herr Scharm. Wir waren nicht immer die angenehmste Klasse, besonders nicht, als das Sozialtraining abgebrochen wurde.
Wir entschuldigen uns dafür und für alles andere, lieber Herr Scharm.
In der achten dann, erlebten wir einen Schock. Wir waren tägliches Filmegucken, einfachen Unterricht und einen behüteten Umgangston gewohnt. Das alles war Herr Jörn eindeutig NICHT. Einige hatten mit seiner scharfen Zunge und seinen strikten Unterrichtsplänen am Anfang viele Probleme. Doch mit der Zeit lernten wir, wie wir mit ihm umgehen mussten. Und auch, wenn der Unterricht noch immer komplett anders war, als der bei Herrn Scharm, lernten wir doch besser.
Wir waren oft faul (z.B. die vielen Male, als wir alle keine Hausaufgaben und Facharbeiten abgaben), undankbar (z.B. wenn Lehrer für uns einstanden und wir das für selbstverständlich hielten), unzuverlässig (z.B. Hamburg) und manchmal einfach unausstehlich (z.B. etwa jeden Tag). Aber Herr Jörn ist nur ganz selten ausgerastet und war (fast) immer nachsichtig mit uns. Auch, wenn einige unserer Taten nicht wirklich nachvollziehbar waren.
Auch bei ihnen entschuldigen wir uns noch einmal, Herr Jörn.

Wir danken allen Lehrern, Sozialpädagogen, Sekretärinnen, Schulleitern, Hausmeistern, Mitschülern, Eltern (Tanten) und Cafeteria-Damen, die unser Leben an dieser Schule bereichert und oftmals einfacher gestaltet haben, nur, damit es uns besser geht.

DANKE.

 

(Textbeitrag der Klasse 10)

Wie bereits dem vorigen Abschnitt zu entnehmen war, verabschiedet unsere Schule in diesem Schuljahr 19 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 10. Wieder einmal wurde eine respektable Anzahl an qualifizierten Abschlüssen erreicht: Es gab 2 Sekundarabschlüsse - Hauptschulabschluss, 12 Sekundarabschlüsse - Realschulabschluss und 1 Sekundarabschluss - erweiterter Realschulabschluss. Das Team der Heinrich-Heller-Schule freut sich über die in den Prüfungen erbrachten Leistungen und gratuliert hierzu herzlich!

Ende April fanden an unserer Schule wieder die mittlerweile schon legendären "Berufs-Info-Tage" statt. Dieses Mal wurden sie von unserer Sozialpädagogin Frau Rötzer geplant. Frau Rötzer ist es gelungen, eine sehr interessante Veranstaltungsreihe zu organisieren, die für alle Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge ansprechende Informationsmöglichkeiten bot.

Aber auch die anderen Seiten des Schullebens kamen nicht zu kurz. So war auch für dieses Halbjahr wieder eine Reihe von Klassenfahrten und Ausflügen geplant. Während die Klasse 5 erlebnisreiche Tage auf einem Reiterhof verbrachte, segelten die Klassen 9a und 9b durch das niederländische Ijsselmeer und die Klasse 10 flog zu ihrer Abschlussreise nach London. Alle Rückmeldungen der Reisenden waren positiver Natur und ließen Rückschlüsse auf viele neue Eindrücke und schöne Erlebnisse zu. Allen Kolleginnen und Kollegen, die diese nicht selbstverständliche Begleitung der Fahrten und damit die Verantwortung übernommen haben, gilt der besondere Dank der Schulleitung.

Zum ersten Mal ist die Schule nun in diesem Schuljahr von der jahrelangen Praxis der Bundesjugendspiele abgewichen und hat stattdessen ein Sportfest veranstaltet. Das Ziel, noch mehr Schülerinnen und Schüler für sportliche Aktivitäten zu begeistern, wurde schon dadurch erreicht, dass alle Klassen im Vorfeld die Wettbewerbe vorschlagen durften.