Heinrich-Heller-Schule

Hauptschule Isernhagen

Liebe Eltern!

Auch in diesem Schuljahr sind die Tage zwischen den Herbst- und den Weihnachtsferien wie im Fluge vergangen. Viele bemerkenswerte Termine haben, seit Beginn des Schuljahres, den ganzen Einsatz und die volle Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler und des Kollegiums der Heinrich-Heller-Schule erfordert.

Voller Freude darf ich im Rückblick auf das Jahr 2013/14 feststellen, dass sich die Heinrich-Heller-Schule allen negativen Prognosen zum Trotz weiterentwickelt hat und wieder einmal unter Beweis stellen konnte, die möglichst besten Rahmenbedingungen für die Erlangung eines qualifizierten Schulabschlusses zu bieten.

So erlaube ich mir auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass ohne die ausdauernde Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer, der Sozialpädagoginnen und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Schule, die in diesem Umfang durchaus nicht selbstverständlich ist, viele Aktivitäten im Schulalltag nicht oder nur eingeschränkt möglich gewesen wären. Lassen Sie mich nur auf wenige herausragende Ereignisse oder die Ergebnisse derselben hinweisen z.B. auf den Neujahrsempfang, die berufsorientierenden Maßnahmen, die Präventionsarbeit, die Neuauflage der Hand in Hand – Initiative und und und ......

Nichtsdestotrotz sind aber leider auch Anlässe zu vermelden, die unsere Arbeit nicht gerade vereinfacht haben. Die langfristige Erkrankung von zwei KollegInnen, die belastende Gesamtschuldiskussion und die Aufnahme von Kindern aus Flüchtlingsfamilien waren nur einige Themen, mit denen wir uns zusätzlich auseinander zu setzen hatten und haben.

Um Missverständnissen vorzubeugen sei an dieser Stelle noch einmal nachhaltig darauf hingewiesen, dass der Erfolg der Heinrich-Heller-Schule vor allem auf dem pädagogischen Konzept und seiner Umsetzung beruht. Nach dieser Vorstellung versuchen wir die bestmögliche Förderung für jede Schülerin, jeden Schüler unserer Schule zu realisieren. Dieses ist allerdings nicht immer nur mit den eigenen „Bordmitteln“ möglich. So erleben wir z.B. bis in die letzten Wochen, dass an der Heinrich-Heller-Schule verstärkt Plätze für Schüler aus Hannover und anderen Gemeinden nachgefragt werden, die keine Gesamtschule besuchen wollen. Auch der Zugang der „sprachlosen“ Kinder stellt uns vor besondere Probleme. Nun könnte man sicherlich die Lerngruppen unserer Schule unermüdlich auffüllen und die nicht Deutsch sprechenden Kinder nur „verwahren“. Diese Vorgehensweise würde aber in keiner Weise dem pädagogischen Anspruch, den wir auch hinsichtlich der Inklusion praktizieren, entsprechen. So sind wir also wieder einmal bemüht, eigenverantwortlich, im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler, eigene Lösungen zu finden und umzusetzen.

In diesem Zusammenhang möchte ich aber auch betonen, dass wir wieder in der glücklichen Lage waren auf die Unterstützung toller Schülerinnen und Schüler, hilfsbereiter Eltern, freundlicher Partner, wie z.B. der Bürgerstiftung Isernhagen und eines aufgeschlossenen Schulträgers zurückgreifen zu können. Allen, die so zur Aufrechterhaltung der Schulqualität der Heinrich-Heller-Schule beigetragen haben, möchte ich an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank sagen!

In diesem Sinne wünsche ich unseren Schülerinnen und Schülern, Ihnen und Ihren Familien eine schöne Weihnachtszeit.

Dr. M. Bruns

Das neue Schuljahr begann gleich nach den Sommerferien mit zwei wichtigen, berufsvorbereitenden Veranstaltungen. Frau Rötzer hatte für die Klassen 9 das Joblabor / Selfmarketing geplant und organisiert. Darüber hinaus besuchten die Klassenstufen 8, 9 und 10 den Berufsfindungsmarkt in Langenhagen.

Die letzten drei Wochen vor den Herbstferien fand auch in diesem Schuljahr das Betriebspraktikum für die Klassenstufen neun und zehn statt. Betreut wurden die Schülerinnen und Schüler von den KlassenlehrerInnen. Neben einer intensiven Vor- und Nachbereitung der Praktika hatten die LehrerInnen auch wieder ein erhebliches Maß an Fahrten in die Betriebe zu bewältigen. Wichtig für alle Beteiligten war aber, dass die Schüler wieder umfangreiche Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln konnten. Aus den teilweise sehr positiven Rückmeldungen der Praktikumsbetriebe lässt sich sicherlich ableiten, dass auch die eine oder andere Weiche für einen Ausbildungsplatz gestellt wurde.

Hilfe bei dem Übergang in eine Ausbildung gibt es auch wieder durch die Paten der Bürgerstiftung Isernhagen, die am 30. September zum wiederholten Mal die Initiative Hand-in-Hand gestartet hat. Anknüpfend an die Erfolge der letzten Schuljahre wurde die Maßnahme, die einen hohen Einsatz von den außerschulischen Betreuern fordert, nun dankenswerter Weise wieder aufgelegt. Sieben Schülerinnen und Schüler werden aktuell betreut.

Am 20. November 2014 veranstaltete die Gemeinde Isernhagen, in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heller-Schule und der Realschule, einen Ausbildungstag in der Gemeinde. Initiiert von der Wirtschaftsförderung der Gemeinde Isernhagen konnten 41 Schülerinnen und Schüler unserer Schule sechs Stunden praktische Erfahrungen in 48 Betrieben aus allen Ortschaften Isernhagens sammeln. Koordiniert wurde das Projekt, für die Heinrich-Heller-Schule, von unserer Sozialpädagogin Frau Rötzer. Für die Schülerinnen und Schüler bestand damit eine zusätzliche Möglichkeit, neue Betriebe und Berufsfelder in der näheren Umgebung kennenzulernen.

Sehr umfangreich geplant und mit Einbindung außerschulischer Fachleute haben die Sozialpädagoginnen unserer Schule die diesjährigen Präventionsmaßnahmen für die Jahrgänge 5, 6 und 7. durchgeführt. Themen wie Drogen– und Alkoholmissbrauch, aber auch Handynutzung standen im Mittelpunkt der Veranstaltungen, die unter anderem von der Polizei, der Jugendpflege der Gemeinde Isernhagen, dem Suchtmobil und Prisma e.V. betreut wurden. So konnten wir u.a. einen ehemals Drogenabhängigen zu einem Vortrag in der Schule begrüßen, der in sehr anschaulicher und eindringlicher Art und Weise auf die Gefahren des Drogenkonsums und mögliche Konsequenzen aufmerksam gemacht hat.

Am 19. November fand dann der Elternsprechtag des 1. Schulhalbjahres statt. Auch an diesem Termin zeigte sich das große Interesse der Eltern an der Zusammenarbeit mit der Schule. Und so waren die Anmeldelisten schon kurz nach ihrem Aushang gut gefüllt und viele LehrerInnen mussten Nachtschichten einplanen!