Heinrich-Heller-Schule

Hauptschule Isernhagen

Liebe Eltern, Freunde und Förderer der Hauptschule!

Nun ist es amtlich! Wie in den Medien bereits berichtet wurde, erhielt die Gemeinde Isernhagen die Genehmigung zur Errichtung einer IGS. Dieses bedeutet das Aus für die Heinrich-Heller-Schule und die Realschule in Isernhagen.

Wie ja hinlänglich bekannt sein dürfte, gehöre ich, aus pädagogischen Gründen nicht zu den uneingeschränkten Befürwortern einer IGS.  Meine Erfahrungen sowie die meiner Kolleginnen und Kollegen weisen sehr deutlich nach, dass kleine Lerngruppen und ein überschaubarer Lernraum für  viele Schülerinnen und Schüler, die unsere Schule besuchen, eine wichtige Grundlage schulischen Erfolges ist. Die Darlegungen, die behaupten, dass leistungsschwächere Schüler oder Schüler mit einem besonderen Förderbedarf in großen Lerngruppen ebenfalls ihren Platz finden, sind sicherlich durchaus richtig, nur werden dieses Plätze im leistungsschwachen Randbereich der Gruppen sein. Alle mir bekannten Untersuchungen der letzten Jahrzehnte haben genau dieses Problem nachgewiesen und es bedarf schon einer hervorragenden Versorgung mit Lehrerstunden, um den Erfordernissen einer sinnvollen und hilfreichen Differenzierung für alle Schülergruppen gerecht zu werden. Eine Bedingung an deren konstanter Umsetzung ich berechtigte Zweifel habe. An der Heinrich-Heller Schule hat es in den zurückliegenden Jahren viele Maßnahmen zur Förderung und Integration, aber auch zur Gruppenbildung und zur Selbstfindung für die Schülerinnen und Schüler gegeben. Von der Hausaufgabenhilfe über den Förderunterricht bis hin zum Hand-in-Hand-Modell haben die Lehrerinnen und Lehrer, aber auch die Kooperationspartner unserer Schule, viele Unterstützungsmaßnahmen zur Erlangung eines Schulabschlusses erfolgreich initiiert. Ein Umstand, der auch immer wieder in den Auszeichnungen, die die Heinrich-Heller-Schule erhielt, zum Ausdruck kam. Nach meinem Kenntnisstand tun sich alle Personengruppen, die in der Schule leben und arbeiten, schwer damit, die pädagogischen Gründe für die Abschaffung einer erfolgreich arbeitenden Schule zu verstehen. Wir müssen uns der Entscheidung für eine IGS beugen und können nur den Eltern der zukünftigen Schülerinnen und Schülern raten: Fordern sie auch in der Zukunft Förder-, Differenzierungs- und Unterstützungsmaßnahmen ein, die ihren Kindern nicht nur an der Heinrich-Heller Schule zustanden.

Nun sollten wir aber auch in die Zukunft unserer Schule schauen und zur Kenntnis nehmen, dass der Schulträger allen Schülern und Eltern garantiert:

"Grundsätzlich gilt, dass sich für Ihre Tochter bzw. Ihren Sohn erst einmal nichts ändert. Die Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Hauptschule werden Gelegenheit haben, ihre Schullaufbahn an ihren Schulen zu beenden."  [Elternbrief  des Schulträgers]

Die Schulleitung, das Kollegium, die Schüler- und die Elternvertretung der Heinrich-Heller-Schule werden daher bis zum letzten Schultag der jetzigen Klasse 5 sehr genau darauf achten, dass es auch weiterhin eine hervorragende Unterrichtsqualität, Unterstützungsmaßnahmen zur Erlangung eines qualifizierten Schulabschlusses und, auf der Basis der aktuellen Schülerzahlen, nach wie vor eine Gleichstellung mit den anderen Schulen hinsichtlich der personellen und der sachlichen Ausstattung gibt.

Dr. M. Bruns

 

Auch im Hinblick auf die in den letzten Monaten stetig gewachsene Gruppe der nicht die deutsche Sprache sprechenden Kinder ist die Heinrich-Heller-Schule nun ein großes Stück weitergekommen.

Nach dem Frau Steffen-Beck sich für die schnelle Erteilung der Bildungsgutscheine des Bildungs-und Teilhabepaketes eingesetzt hat und die Schule eine Lehrkraft für diesen Bereich gefunden hatte, konnte nach intensiven Bemühungen in den letzten Wochen nun auch eine Sprachlerngruppe an den Start gehen.

An fünf Tagen in der Woche wird eine Sprachförderung in Kleingruppen durchgeführt. Hierzu wurde ein Differenzierungsraum neu und sachgerecht ausgestattet.

Nun ist es amtlich! Die Landesschulbehörde hat zum 01.02.2016 eine Sprachlernklasse für die nicht deutschsprachigen Kinder an der Heinrich-Heller-Schule eingerichtet. Damit wird nun endlich die Forderung der Schule und des Elternrates erfüllt und damit die Grundlage für eine aktive Teilnahme der betroffenen Schülerinnen und Schüler am Schulleben geschaffen. Das Kollegium der Heinrich-Heller-Schule ist glücklich darüber, mit der Unterstützung der Landesschulbehörde, in diesem Zusammenhang auch eine neue Kollegin begrüßen zu dürfen. Frau Kämper stellt seit dem 01. Februar die Schülerinnen und Schüler klassenübergreifend zu einer Sprachlernklasse zusammen und arbeitet entsprechend ihrer großen Erfahrung mit dem genannten Personenkreis auf eine sinnvolle Teilhabe am Schulleben hin.

Am 3. Dezember war es soweit. Die lange geplante Schulfahrt für alle Schülerinnen und Schüler konnte stattfinden. Unter der Leitung der Klassen- und FachlehrerInnen ging es mit zwei Reisebussen nach Bremerhaven. Ziel war das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost.

Das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost ist eine einzigartige Wissens- und Erlebniswelt zum Themenkomplex Klima, Klimawandel und Wetter. Auf 11.500 Quadratmetern Ausstellungsfläche besuchen unsere Gäste unterschiedliche Klimazonen entlang des achten Längengrades Ost, erfahren die Zusammenhänge zwischen Wetter und Klima, erforschen Hintergründe der Klimaveränderung und lernen, was jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen kann. http://www.klimahaus-bremerhaven.de

Auweia - in regelmäßigen Abständen besucht die Schulzahnärztin die Heinrich-Heller-Schule, am 08. Dezember war es wieder einmal soweit.

In den berufsvorbereitenden Maßnahmen der Heinrich-Heller-Schule nimmt das Selfmarketing  mittlerweile eine wichtige Rolle ein. Zweck des Selfmarketings ist es, den einzelnen Menschen als Persönlichkeit zu darzustellen. So könnte man es auch oberflächlich mit der Frage - wie stelle ich mich am besten selbst dar?-  beschreiben. Dabei ist die Aufgabe des Selbstmarketing nicht das nachgeahmte Verstellen, sondern die ausdrückliche Hervorhebung der eigenen Fähigkeiten. Am 07. / 08. und 09. Dezember fand das Selfmarketing in der Klasse 9a, unter der Anleitung externer  Fachleute mit Frau Mehlhorn und Herrn Jörn statt.

Wie bereits im letzten Schulspiegel angesprochen, beteiligt sich die Heinrich-Heller-Schule an der Klimaschutzaktion "mitgedacht mitgemacht - Isernhagener Schulen und Kitas sparen Energie". Unter der Einbeziehung  externer Fachleute und der Koordinierung von Herrn Bösche, werden sich die Schülerinnen und Schüler an mehreren Projekten beteiligen. Bereits im Februar wurde der Schule ein Messgeräte-Koffer übergeben, der von den Gemeindewerken Isernhagen GmbH gesponsert wird.

Die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr und auf dem Schulweg hat für die Heinrich-Heller-Schule eine große Bedeutung. Um den Schülerinnen und Schülern die richtigen Verhaltensweisen aufzeigen zu können, wird seit vielen Jahren ein Verkehrssicherheitstraining durchgeführt. Im Rahmen dieses Sicherheitstrainings werden den Schülern die Gefahren des Straßenverkehrs und der Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten auf das Fahrverhalten vermittelt. Ziel ist es, die eigenen Verhaltensweisen im Straßenverkehr kritisch zu betrachten und zu reflektieren. In praktischen Übungen werden dabei die Grenzen der Fahrphysik ebenso aufgezeigt, wie die Auswirkungen von Alkohol beim Autofahren.

Am 03.02. waren die Kolleginnen und Kollegen der berufsbilden Schulen wieder einmal zu Gast in der Heinrich-Heller-Schule. Der Grund ihres Besuches war die Beratung der im Sommer abgehenden Schülerinnen und Schüler und die Anmeldungen zu den weiterführenden Schulen. Hierbei stellte sich heraus, dass nicht alle Einschätzungen der Schüler realistisch waren und einige Wünsche nicht erfüllt werden konnten. Manchmal haben die KlassenlehrerInnen eben doch Recht, wenn sie die Schülerinnen und Schüler zu besseren Leistungen motivieren wollen. Schließlich ist es das Ziel der berufsbildenden Schulen, neben den erforderlichen Fachkompetenzen, auch Kernkompetenzen bei den Schülern heraus zu arbeiten, um ihnen damit Flexibilität für ihr berufliches Leben mitzugeben.

Am 04.02. waren die 10. Klassen unserer Schule zu einer Werksbesichtigung bei VW in Hannover-Stöcken eingeladen. Auch hier standen die Ausbildungsangebote des Autobauers im Mittelpunkt.